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Vom Baum zum Haus – Installation wood passage on Tour

Auf der Messe BAU in München wurde die wood passage erstmals öffentlich präsentiert. Vier "Tore" aus Holz, jeweils rund 4 Meter breit und 4 Meter hoch, skizzieren den Weg vom Baum zum Haus. Bauen mit Holz heißt, aus Bäumen Häuser zu machen und damit einen wesentlichen Beitrag zu Klimaschutz und Ressourcenschonung zu leisten. Nachhaltige Waldbewirtschaftung und Holzbau liefern somit Antworten auf wesentliche Herausforderungen der Zeit. Darauf wiesen die Vertreter aus Österreich, Bayern und der Schweiz bei der gemeinsamen Eröffnung hin.


Copyright: Andrea Gassner

proHolz Bayern Vorsitzender und Holz-Bauunternehmer Alexander Gumpp moderierte die Eröffnung. Mit ihm am Podium waren aus Bayern Hubertus Wörner (Leiter der Bayerischen Forstverwaltung), aus Österreich Rudolf Rostenstatter (Vorsitzender der Kooperationsplattform Forst Holz Papier) und aus der Schweiz Paul Steffen (Vizedirektor des Bundesamtes für Umwelt), außerdem die Architektin der wood passage, Maren Kohaus von der TU München.


Copyright: Christian Hartlmaier

Gerade in den Städten steigt der Bedarf nach Wohnraum rasant an und der moderne Holzbau erweist sich als Schlüssel für eine nachhaltige Entwicklung. Die realisierten Projekte aus Holz werden immer größer, Wohnsiedlungen mit mehreren hundert Wohnungen und sogar Hochhäuser aus Holz entstehen. Holz wächst laufend im Wald nach und ist verfügbar. Nur rund zwei Drittel des Holzzuwachses in Europa werden genutzt. Wird Holz vermehrt im Baubereich, in den rund 40 Prozent aller Ressourcen fließen, eingesetzt, spart das endliche Ressourcen und ist ein Zukunftsmodell. Zudem bindet jeder Kubikmeter verbautes Holz eine Tonne CO 2 und entlastet damit das Klima.

Copyright: Christian Hartlmaier

Diese Themen in Städten und im urbanen Raum sichtbar und begreifbar zu machen, ist Ziel der wood passage. Die drei Initiatoren proHolz Austria, proHolz Bayern und Lignum Schweiz setzen damit auch auf mehr Zusammenarbeit und gemeinsame Holzinformation im DACH-Raum. Denn die Anliegen und Botschaften der Forst- und Holzwirtschaft sind in Deutschland, Österreich und der Schweiz die gleichen, ebenso wie die Sprache. Daher gilt es in Zukunft noch stärker, Bewusstseinsbildung und Kommunikation zu Holzthemen gemeinsam länderübergreifend zu denken und umzusetzen. Die wood passage ist ein erstes Umsetzungstool, das von allen drei Holzwerbeorganisationen genutzt und an verschiedenen Stationen im DACH-Raum eingesetzt wird.

Das nächste Mal wird die wood passage Mitte Mai im Rahmen der Verleihung des Holzbaupreis Oberösterreich in Linz zu sehen sein. Im Herbst gibt es einen Aufstellungstermin in München.

Entwurf, Gestaltung und Planung der wood passage stammen vom Atelier Andrea Gassner (Feldkirch/A) gemeinsam mit Prof. Hermann Kaufmann und Maren Kohaus von der TU München/D. Holzbau und Statik lieferte Holzbau Fetz.

 
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